Drogensucht ist mit erheblichen negativen
gesundheitlichen, sozialen und volkswirt-
schaftlichen Konsequenzen verbunden.
Neben schwerwiegenden körperlichen Folgen (körperlichem Verfall) sind mit dem chronischen Heroinkonsum vor allem Veränderungen der Persönlichkeit und
der sozialen Situation verbunden. Aus dem hohen Bedarf an Heroin und den damit verbundenen Kosten resultieren häufig Beschaffungskriminalität und Prostitution.
Im Zusammenhang mit dem starken Drogenkonsum führt dies meist innerhalb kurzer Zeit zu Verwahrlosung und sozialer Isolation. Durch den Gebrauch nicht steriler Spritzen
entsteht zusätzlich ein großes Risiko, sich beispielsweise mit HIV oder Hepatitis C zu infizieren.
Substitution und Psychosoziale Begleitung
verhindern Kriminalität, Prostitution und Krankheit.
Mit ihrer Spende helfen Sie Menschen mit einer Suchterkrankung Wege aus
dem Teufelskreis zu finden und damit soziale
Probleme und menschliches Elend zu mindern.
Alle Spenden und Förderbeiträge sind steuerlich
absetzbar. Sie erhalten von uns unaufgefordert
eine Spendenbescheinigung und, am Anfang des Folgejahres,
einen Jahresbericht, in dem die Leistungen und Projekte der
Suchthilfe des jeweils letzten Jahres ausführlich
dargestellt werden.
Weiterhin informieren wir Sie über unsere
Projekte und Unterstützungsmöglichkeiten.
Spendenkonto Sparkasse Fulda
IBAN: DE04 5305 0180 0040 0646 28
Wir freuen uns über ihre Unterstützung.
Die Substitution
Was bedeutet Substitution?
Substitution ist eine Behandlung für Menschen, die an einer Abhängigkeit von Opioiden (z.B. Heroin) leiden.
Diese Personen bekommen ein Medikament (Ersatzstoff) verabreicht, das ihre Entzugserscheinungen lindert.
Die Behandlung erfolgt mit gesetzes- und richtlinienkonform zu verordnenden Medikamenten, die täglich
oder wöchentlich herausgegeben werden.
Dies sind Medikamente mit dem Wirkstoff Methadon, Levomethadon, Buprenorphin oder Morphin.
Die medikamentös unterstützte Suchttherapie ist in Deutschland mittlerweile eine anerkannte
und gut untersuchte Behandlungsform für Menschen mit einer Abhängigkeit.
Ziel der Substitution

Erlangen der Suchtmittelfreiheit

Dauersubstitution bei Personen mit einer Abhängigkeitsstörung

Verhinderung von Entzugserscheinungen

Verbesserung des Gesundheitszustandes und der sozialen Situation

Komplikationen des intravenösen Drogenkonsums sowie die Übertragung
von Hepatitis C, A und HIV sollen vermieden werden

Personen mit einer Abhängigkeit sollen durch die
Substitutionsbehandlung wieder ein normales Leben führen können

Die Betroffenen werden zeitlich und finanziell entlastet, Prostitution und
Beschaffungskriminalität sollen reduziert oder vermieden werden
Durch die regelmäßige Einnahme des Ersatzstoffes, wird das Verlangen nach Opioiden reduziert und der Beschaffungsstress wird den Betroffenen genommen.
Es dreht sich nicht mehr alles um den Substanzkonsum. So erhält der Betroffene die Möglichkeit, sein Leben neu zu überdenken und zu strukturieren.
Die allgemeine Lebensqualität verbessert sich in der Regel erheblich.
Nähere Informationen:
Ärztliche Leitung
Michael von Kürten
Heinrichstraße 60
36043 Fulda
Tel.: 0661-3801713
Fax: 0661-3801714
mfa@suchthilfe-fulda.de
www.suchthilfe-fulda.de